2.1 Studien Aufbau
Fragestellung dieser Untersuchung war, wie die menschliche Skelettmuskulatur gut trainierte Athleten auf eine einmalige Ganzkörpertrainingseinheit mit Vibrationstraining reagiert.
Es nahmen 6 weibliche Volleyballspielerinnen im Alter von 19,5 Jahren + 2,1 Jahren teil.
Es wurden einbeinige dynamische Beinpressübungen an einer entsprechenden Maschine ausgeführt. Gemessen wurden die durchschnittliche Kraft und die durchschnittliche Leistung in Abhängigkeit zu den Trainingsgewichten.
Die Athletinnen standen mit einem Fuß auf der vibrierenden Plattform und das andere Bein war vom Boden abgehoben. Sie wurden 10mal 60 Sekunden der Vibration ausgesetzt, immer mit einer Pause von 60 Sekunden zwischen den Behandlungen.
2.2 Das Resultat
Nach dem Ganzkörpertraining zeigten die Beine der Gruppe, die auf der Vibrationslatte trainierten, signifikante Verbesserungen.
Die akuten Effekte einer kurzzeitigen Ganzkörpervibrations- Periode sind
- eine gesteigerte Bewegungsgeschwindigkeit von 6,5%
- mehr Muskelkraft von 6,5% und
- mehr Kraft bei der Ausführung von Beinpressübungen mit externen Gewichten
Autor: Carmelo Bosco, PhD
Ort: Universität Rom
Die Verabreichung mechanischer Vibrationen an den Körper durch ein Gerät (WBV oder whole body vibration genannt) verursachen eine mechanische Belastung verschiedener Körpergewebe, wie zum Beispiel Knochen, Muskeln, Haut, Nerven usw. Die Vibration wird in erster Linie durch das unbewusste aktive An- und Entspannen der Muskeln gedämpft (myotatischer Reflex oder Dehnreflex). Jeder Muskel hat einen Dehnreflex, und hiervon wird beim Vibrationstraining Gebrauch gemacht. Der Dehnreflex findet abhängig von der eingestellten Frequenz statt. Beim Muskelaufbau Training verwendet man im Allgemeinen eine schnelle Vibration (30 Hz oder höher), wodurch besonders die schnellen („fast twitch” oder weiße) Muskelfasern aktiviert werden.
Bei einer Frequenz von 30 Hz (dann erfolgt 30 Mal pro Sekunde ein Dehnreflex, wodurch sich der Muskel mehr oder weniger kontinuierlich kontrahiert) wird die Reflexaktivität auch Tonischer Vibrations-Reflex oder TVR genannt, das ist ein wiederholter Dehnreflex. Dieses Prinzip sorgt für eine optimale Kraftzunahme. Der Reflex kann dadurch verstärkt werden, dass man den Muskel mehr auf Länge bringt.
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Implantate: Metallische Implantate / (Total)Endoprothesen
Vibrationstherapie im Zusammenhang mit Implantaten steht auf der Liste der Kontra-Indikationen.
Körperliche Belastung kann unter Umständen für die Lockerung der Prothese verantwortlich sein, daher wird auch Vibrationstherapie bei Implantaten eher zurückhaltend eingeschätzt.
Zwischenzeitlich hat sich allerdings die Qualität von Implantaten bessere Anpassungen und Materialien) und die Operationstechnik (Verankerungsprinzipien, Zugänge) verbessert.
Neuere Prothesen können das natürliche Gelenkspiel weitgehend nachahmen und aktuelle Studien und Literatur weist auf die Wichtigkeit eines richtig dosierten Kraft- und/oder Beweglichkeitstraining hin. Das Training ist wichtig um einen muskulären Gelenkschutz und ein stabiles knöchernes Lager aufzubauen.
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Raus aus der Routine. Der Fitness-Studio-Trend Vibrationstraining ist nicht nur ein guter Cool-Down, sondern stärkt auch Ihre Muskeln. Menshealth.de hat es getestet.

Vibrationsplatte z. B. Body Coach Lumen
Sie müssen sich nicht auf Ihre Waschmaschine setzen, um zu wissen wie sich Vibrationstraining anfühlt. Viele Fitness-Studios bieten Vibro-Trainer an, mit denen Sie Ihre Muskeln ordentlich durchschütteln und gleichzeitig trainieren können. Menshealth.de hat Vibrations-Krafttraining anhand eines Hometrainers getestet und kommt zum Fazit:
Das Gerät ist eine gute Abwechslung zum normalen Training oder Workout: Es macht Spaß und trainiert tiefer liegende Muskelfasern, die sich durch normales Training schwer erreichen lassen. Wichtig hierbei ist vor allem, das Training zu variieren (Frequenz der Schwingung und Trainingszeit ändern) Aber: Das Gerät ist nicht für alle Übungen gleich gut geeignet. Das Sitzen oder Liegen auf der Platte (wie etwa bei Bauchübungen) ist etwas unangenehm und unbequem und daher ist die Plattform Grösse ein Kriterium beim Kauf einer Platte.
So funktioniert’s
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Vibrationstraining für Leistungssportler

Ein Team italienischer Wissenschaftler betrachtete die Auswirkungen des Ganzkörper-Vibrationstrainings auf verschiedene Messgrößen bei Leistungssportlerinnen.
Bei der Ganzkörpervibration musste die Sportlerin eine bestimmte Zeit auf der Vibrationsplatte stehen und/oder bestimmte Übungen mit oder ohne zusätzlichen Widerstand wiederholen.
Die Sportlerinnen wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Eine Vibrationsgruppe (13 Sportlerinnen), die 3-mal pro Woche 8 Stunden trainierte, sowie eine Kontrollgruppe (11 Sportlerinnen). Nach diesen 3 Wochen wurden folgende Parameter überprüft: Countermovement-Jump (Vertikalsprung mit Ausholen), Knieextensionskraft, horizontale Beinpresse und Beweglichkeit (Sit-and-Reach Test). Weiterlesen…
Good Vibrations – BedRest Studie
Beim Vibrationsmuskeltraining arbeiten die Probanden im Liegen mit einem speziellen Gerät, dem „Galileo Space“ (seitenalternierende Vibrationsplatte). Das Gerät erzeugt starke Vibrationen, die zu reflexhafter Muskelarbeit in den Beinen führen. Dabei wirken hohe Kraftspitzen auf den Knochen ein, die den Aufbau von Knochensubstanz fördern. Das Training stärkt also Muskulatur und Knochen zugleich. Jede BedRest-Crew wird in drei Gruppen unterteilt. Zwei Mann absolvieren ein kombiniertes Vibrations- und Widerstandstraining, zwei Mann nur das Widerstandstraining. Die übrigen zwei „Besatzungsmitglieder“ fungieren als Kontrollgruppe, die überhaupt nicht trainiert und den Liegemarathon ohne größere körperliche Aktivität durchstehen muss. „Mit diesem Versuchsaufbau können wir die Effektivität des Vibrationstrainings am besten überprüfen“, erläutert Felsenberg.
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Einzelfallstudie über den Einfluss eines Vibrationskrafttrainings in der Saisonvorbereitung eines professionellen Eishockeyspielers
Im Leistungssport wird laufend nach neuen Trainingsmethoden gesucht, die eine effektivere Trainingsgestaltung ermöglichen.
Die Vibrationsstimulation, auch Biomechanische Stimulation und Rythmisch-Neuromuskuläre Stimulation genannt, hat seit der Entdeckung durch Nazarov in den 70 er Jahren Einzug in die Rehabilitation, den Fitnessbereich und die Sportwissenschaft gefunden. Obwohl in der Literatur teilweise enorme Kraftzuwächse unter geringem Zeitaufwand dokumentiert werden, hat diese Methode bisher auf breiter Basis keine Anwendung im Leistungssport gefunden. Das Vibrationstraining beruht auf der Übertragung mechanischer Schwingungen auf die Muskulatur über spezielle Trainingsgeräte. Anpassungen ergeben sich durch erhöhte Rekrutierungs-, Frequenzierungs- und Synchronisationsraten in der Muskulatur.
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Ihre Ziele
_ Unterstützung eines gezielten Krafttrainings
_ Verbesserung der Schnellkraft
_ Erhöhung der Maximalkraft
Die Wirkungsweise
Das Training mit der Vibrationsplattform hat eine muskelstärkende Wirkung. Es entsteht ein Dehnreflex, welcher zu einer Kontraktion des Muskels führt – ohne dass sich der Trainierende hierfür anstrengen muss. Weiterlesen…
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