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BMS, Vibrationstraining mit Powervibrationplate oder Galileo


BMS Basis des Vibrationstraining auf Vibrationsplatten

Die Biomechanische Muskel Stimulation – BMS – wurde 1978/79 in Russland entwickelt und die Ergebnisse erst Anfang der neunziger Jahre im Westen veröffentlicht.

In der damaligen Sowjetunion wurde diese neue Art des Muskelaufbaus zuerst im Leistungssport und der Weltraumfahrt eingesetzt. Mann erkannte sehr schnell, dass eine jeweilige Behandlungszeit von nur wenigen Minuten die herkömmlichen Trainingserfolge bei weitem übertraf!

Die BMS ist ins Russland, bzw. den GUS -Staaten wissenschaftlich anerkannt. Ohne Einsatz  von Strom oder Chemie werden bei der Behandlung mit BMS ausschliesslich mechanisch erzeugte und dem menschlichen Körper bekannte Schwingungsmuster angewendet. Behandlungen wurden aufgrund der speziellen Bauart  der typischen BMS-Geräte partiell und regional an den einzelnen Körperpartien ausgeführt.

Die Entwicklung der WBV-Geräte (whole body vibration- oder Vibrationsplatten) ermöglichte nun erstmals, auf der sogenannten Vibrarode stehend, dynamische und statische Körperübungen unter Ganzkörpervibration. Was den Zeitaufwand und das Ergebnis betrifft, werden vergleichbare, herkömmliche Methoden übertroffen. Es können bereits unmittelbar noch einer Training- oder Behandlungseinheit von wenigen Minuten spürbare und messbare Erfolge verzeichnet werden.

Diese Art der Stimulation bewirkt eine sofortige starke Revitalisierung des gesamten Köpers. Unter den Naturheilverfahren stellt BMS eine Revolution in der physikalischen Therapie dar. Ausser im Leistungssport wird die BMS auch in vielen Bereichen der Medizin angewandt. BMS ist richtungsweisend auf den Gebieten der Neuroorthopädie, Inneren Medizin, Endokrinologie, Geriatrie, Sportmedizin, Allgemeinmedizin, Präventivmedizin und Kosmetik.

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  1. Anneliese Weckler
    5. Januar 2012 um 14:54 | #1

    Kann man die beiden Geräte wirklich miteinander vergleichen?

    So weit mir bekannt, sind die Schwingungen bei Power Plate vertikal und bei Galileo horizontal alternierend.

    Die Frage stellt sich, welche Methode besser ist, oder ungefährlicher für den Normal-anwender

  2. Konrad
    7. Januar 2012 um 20:53 | #2

    Es ist tatsächlich so, dass es verschiedene Arten von Vibrationsplatten gibt.
    Power Plate und Galileo stehen als prominetesten Vertreter von zwei Vibrationsarten.
    Beide Platten haben eine vertikale Vibrations (auch die Galileo) da die Bewegung der Platte rauf und runter (also Vetikal) statt findet. Die Galileo hat die Bewegung seiten alterniernd, also eine Seit rauf die andere Seite runter. Das ist insofern Bemerkenswert, als dadurch die natürliche Bewegungart der Fortbewegung simuliert wird (der natürliche Gang). Dabei wird auch das Becken seitlich gekippt.
    Ein weiterer wesentlicher Unterschied sind die Frequenzen der beiden Geräte.
    Während Power Plate ab 30 Hz bis 50 Hz geht, bewegt sich die Galileo (wie alle seiten alterniernden Platten) zwischen 1 und 30 Hz.
    Zu den Frequenzen gibt es viele Aussagen.
    Schlussendlich muss man sich über den Einsatz des Gerätes bewusst sein und was man damit bezwecken möchte.
    Schliesslich gibt es ja auch Body Builder und Marathon Läufer. Beide machen Sport, sind wahrscheinlich fit aber die Art ihres Trainings ist sehr unterschiedliche.

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